Berlin
Saarbrücken
Ich bin Jeanne. Eure Anwältin für das Saarland. Im Bundestag arbeite ich im Digital- und im Verteidigungsausschuss. Als Rechtsanwältin und Expertin für Cybersicherheit beschäftige ich mich damit, wie wir unsere digitale Infrastruktur, unsere Wirtschaft und unseren Staat besser vor Angriffen im Netz schützen. Gleichzeitig liegen mir eure digitalen Grundrechte besonders am Herzen. Als Mitglied im Verteidigungsausschuss setze ich mich dafür ein, dass wir auch im Saarland krisenfest werden und in Sicherheit investieren.
Verteidigung
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Digitalisierung
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Europa
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deutsch-französische Partnerschaft
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Feminismus
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Nachhaltigkeit
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Verteidigung ✳︎ Digitalisierung ✳︎ Europa ✳︎ deutsch-französische Partnerschaft ✳︎ Feminismus ✳︎ Nachhaltigkeit ✳︎
MEINE THEMEN
Politik funktioniert nicht in Schubladen.
Digitalisierung und Sicherheit gehören für mich zusammen. Eine moderne Verteidigungspolitik muss auch die Bedrohungen umfassen, die man nicht sieht. Sei es durch Cyberangriffe, Sabotage oder Desinformation.
Ich komme aus einer Grenzregion. Europa ist für mich kein abstraktes Projekt, sondern gelebter Alltag. Diese Perspektive bringe ich mit nach Berlin. Für mich ist klar: Wer über die Zukunft des Saarlandes redet, muss Frankreich und Luxemburg mitdenken.
Was mich antreibt: Dass Entscheidungen, die ganze Generationen prägen, nicht über deren Köpfe hinweg getroffen werden. Dass Digitalisierung kein Buzzword bleibt, sondern in Verwaltungen, Schulen und Unternehmen ankommt. Und dass das Saarland als KI- und Cyber-Hotspot ernst genommen und gestärkt wird.
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Wir brauchen eine digitale Infrastruktur, die sicher, robust und zukunftsfähig ist. Digitalisierung ist kein „nice to have“, sondern die Grundlage für ein handlungsfähiges Land. Sie entscheidet schon heute darüber, wie wettbewerbsfähig und handlungsfähig Deutschland morgen ist. Und ist ein wichtiger Baustein für unsere Sicherheit. Denn digitale Sicherheit beginnt vor Ort. Längst sind nicht nur große Unternehmen Zielscheibe von Cyberangriffen, sondern auch Krankenhäuser, Kirchen und Kommunen.
Ein moderner Staat darf nicht langsamer sein als die Lebensrealität seiner Bürgerinnen und Bürger. Ich setze mich für eine Verwaltung ein, die digital funktioniert, Prozesse vereinfacht und Zeit spart. Gleichzeitig müssen Datenschutz, Cybersicherheit und digitale Grundrechte konsequent geschützt werden.
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Unsere Sicherheit ist längst an verschiedenen Fronten verwundbar. Durch das Ausspähen mit Drohnen oder gezielten Cyberangriffen auf militärische und zivile Infrastruktur.
Wir brauchen keine Verteidigungspolitik in den Kategorien von gestern, sondern eine moderne Sicherheitspolitik, die unsere Werte schützt. Die Ausstattung der Bundeswehr darf sich nicht auf klassische Beschaffungen beschränken, sondern muss digitale Innovationen konsequent einbeziehen. Mit der Grundgesetzänderung hat das Verteidigungsministerium auch von uns Grünen einen Vertrauensvorschuss erhalten. Umso mehr begleite ich kritisch, dass das Geld in sinnvolle Strukturen und Beschaffungen fließt und spürbar zur Stärkung der Sicherheit unseres Landes beiträgt.
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Für mich ist Europa keine abstrakte Idee, sondern gelebter Alltag. Gerade im Saarland spüren wir jeden Tag, was grenzüberschreitende Partnerschaft bedeutet. Mein Ziel ist ein Europa, das enger zusammenarbeitet, schneller handelt und seine Interessen selbstbewusst vertritt.
Als Mitglied der Deutsch-Französischen Parlamentarischen Versammlung stelle ich immer wieder das Saarland nach vorne: Sei es beim Erwerb der Partnersprache, einer besseren Bahnanbindung oder einem Ende der Grenzkontrollen. Für mich ist vollkommen klar, dass die Grenzkontrollen endlich beendet werden müssen. Sie treiben Polizei, Wirtschaft und den europäischen Zusammenhalt an ihre Belastungsgrenzen. Ich erwarte hier ein Exit-Szenario von der Bundesregierung und mache immer wieder Druck, dass sie endlich einen Plan vorlegen.
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Mädchen und Frauen gebührt die Hälfte vom Kuchen. Und der Bäckerei. Frauen verdienen die gleichen Möglichkeiten, die gleiche Bezahlung und die gleiche Sichtbarkeit in Wirtschaft, Politik und Gesellschaft. Feministische Politik sollte eine Selbstverständlichkeit sein, ist sie aber nicht. Auch ich selbst merke auf Veranstaltungen oder Diskussionsrunden oft, dass ich einfach die einzige Frau bin. Es gibt noch sehr viel zu tun.
Vor allem bereitet mir die zunehmende Gewalt gegen Frauen große Sorge. Statistisch gesehen sind wir Frauen dort am unsichersten, wo wir uns eigentlich am sichersten fühlen sollten: In unserem eigenen Zuhause. Im Saarland gab es allein im Jahr 2023 so viele Femizide und versuchte Tötungsdelikte wie seit zehn Jahren nicht. Frauen werden einfach aus dem Grund getötet, dass sie Frauen sind. Deshalb ist mir der Einsatz für Frauenhäuser sehr wichtig. Nach der Istanbul-Konvention sollen Schutzplätze für Frauen und Kinder „in ausreichender Zahl“ zur Verfügung stehen. Aber die Quoten in allen Bundesländern liegen darunter. Das Saarland liegt hier gemeinsam mit Sachsen-Anhalt sogar auf dem letzten Platz. Das muss sich ändern. Genauso ist es mir wichtig, dass Straftaten gegen Frauen auch online streng geahndet werden und wir nicht weiter, wie Collien Fernandes es traurigerweise so treffend gesagt hat, in einem Paradis für Täter leben.
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